Schlagwort-Archive: ISIS

Ankara soll Europäer vor IS-Anschlägen zu Silvester gewarnt haben

Warnungen des türkischen Geheimdienstes sollen in der Silvesternacht zeitgleiche Selbstmordanschläge des Islamischen Staates (IS) in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und Großbritannien vereitelt haben. Dazu gehörten laut türkischen Medienberichten auch die mutmaßlich geplanten Gewaltaktionen in München. Deutsche Stellen und Österreich dementierten allerdings, von der Türkei gewarnt worden zu sein.

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Rangelei der Regionalmächte: Syrien-Konflikt heizt Streit zwischen Türkei und Iran an

Mitten in der bitteren Auseinandersetzung mit Russland um den Syrien-Konflikt öffnet sich für die Türkei plötzlich ein weiteres Pulverfass. Mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad gibt es Streit um die türkische Truppenpräsenz nahe der nordirakischen Stadt Mossul. Hinter dem öffentlich ausgetragenen Zwist steht die Rivalität zwischen der Türkei und dem Iran: Kurz vor den geplanten neuen Syrien-Gesprächen in New York rangeln die Regionalmächte um Einfluss.

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Gut geölte Kriegsmaschine: Der Ölhandel des Islamischen Staates

Im Streit zwischen der Türkei und Russland nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch die türkische Luftwaffe werfen sich beide Seiten gegenseitig vor, den illegal Ölhandel des Islamischen Staates (IS) in Syrien zu unterstützen. Tatsächlich bildet der Verkauf von Öl und Diesel eine der Haupteinnahmequellen für die islamistische Miliz. Deshalb wird vielfach gefordert, der Westen solle gezielt die Öl-Infrastruktur des IS zerstören. Doch wie so vieles im Syrien-Konflikt ist die Angelegenheit komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint.

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Kritik in Türkei nach Jet-Abschuss: „Wenig kluge Machtdemonstration“

Nach dem Anschuss des russischen Kampfjets an der syrischen Grenze bemüht sich die Türkei um Schadensbegrenzung. Präsident Recep Tayyip bekräftigte am Mittwoch zwar, dass die Türkei im Recht gewesen sei. Doch er fügte hinzu, sein Land habe kein Intersse an einer weiteren Eskalation, sondern stehe „auf der Seite von Frieden, Dialog und Diplomatie“. In der türkischen Öffentlichkeit wurde der Abschuss als überzogen kritisiert. Wirtschaftsvertreter sorgen sich um russische Sanktionen.

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Türkei: Frankreich ignorierte Hinweise auf Attentäter von Paris

Die Formulierungen für die Abschlusserklärung des G20-Gipfels von Antalya klangen verheißungsvoll. Nach dem Schock der Anschlagsserie von Paris bekannten sich die Staats- und Regierungschefs der 20 reichsten Nationen der Erde dazu, die Bedrohung durch den Islamischen Staat (IS) gemeinsam anzugehen. Es soll einen besseren Datenaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden und bessere Kontrollen zur Identifizierung potenzieller Gewalttäter geben. Doch die neue Front gegen den IS bröckelte schon, bevor die Abschlusserklärung von Antalya veröffentlicht war. Die Türkei warf Frankreich im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris eine „massive Sicherheitspanne“ vor.

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Vor G20-Gipfel: Erdogan droht syrischen Kurden

Rund 12.000 Polizisten, Kampfflugzeuge in Alarmbereitschaft, Festnahmen mutmaßlicher Islamisten: Die Türkei will als Ausrichterin des G20-Gipfels in Antalya am kommenden Wochenende kein Risiko eingehen. Spitzenpolitiker wie US-Präsident Barack Obama, Russlands Staatsschef Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden in einem hermetisch abgeschirmten Hotelviertel am Ufer des Mittelmeers vor allem über die Syrien-Krise beraten. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan schlug vor dem Gipfel schon einmal einige inhaltliche Pflöcke ein. So drohte der türkische Präsident mit einem Einmarsch seiner Armee nach Syrien.

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Nach Anschlag von Ankara: Die „Nahostisierung“ der Türkei

Nach dem verheerenden Anschlag von Ankara mit fast 100 Toten verdichten sich Hinweise auf eine Täterschaft des Islamischen Staates (IS). Als Hauptverdächtiger gilt der Bruder jenes IS-Attentäters, der sich im Juli in der Grenzstadt Suruc während einer Versammlung linker und kurdischer Aktivisten in die Luft sprengte. Nach Einschätzung von Beobachtern gibt es bei den Motiven für beide Anschläge einen engen Zusammenhang mit der Lage in Nord-Syrien. Experten sehen die Stabilität der Türkei in Gefahr, weil der Syrien-Konflikt immer mehr auf das Land übergreift.

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Erdogan – der „Retter Europas“ spricht mit der EU über die Flüchtlingskrise

Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum türkischen Staatspräsidenten vor mehr als einem Jahr reist Recep Tayyip Erdogan an diesem Montag zu Gesprächen mit der EU-Spitze nach Brüssel. Im Gepäck hat er eine ganze Reihe von Forderungen an die Europäer, die wegen der Flüchtlingskrise plötzlich die Türkei als Partner wiederentdeckt haben: Europa braucht Ankara, wenn der Zustrom von syrischen Flüchtlingen gestoppt werden soll. Der ungarische Regirungschef Viktor Orban nannt Erdogan die „Hoffnung“ Europas. Der türkische Präsident kennt die Zwangslage der Europäer – und dürfte deshalb selbstbewusst türkische Erwartungen an die EU auftischen.

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Türkei wegen wachsendem russischen Engagement in Syrien besorgt

Das verstärkte militärische Engagement Russlands in Syrien-Konflikt beschäftigt viele Länder in der Region und im Westen – ganz besonders laut schrillen die Alarmglocken in der Türkei. Von einer „sehr gefährlichen Lage“ sprach Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Ankara verfolge die Entwicklung mit Sorge. Präsident Recep Tayyip Erdogan will an diesem Mittwoch in Moskau mit Wladimir Putin über das Thema Syrien reden, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war schon da. Ohne einen einzigen Schuss abzufeuern, hat sich Russland als Großmacht in Nahost zurückgemeldet.

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Syrische Flüchtlingsjunge Aylan wollte offenbar nach Deutschland

Abdullah Kurdi wollte der Hölle in Syrien entkommen und mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Doch am Freitag kehrte der 40-jährige in seine Heimat zurück – mit den Särgen seiner Kinder Aylan und Galip und seiner Frau Rihana. Aylan, der ertrunkene dreijährige Junge, dessen Foto um die Welt ging, wurde neben seinem Bruder und seiner Mutter in der nordsyrischen Stadt Kobani beigesetzt. Vater Abdullah ist ein gebrochener Mann. Er will in Kobani bleiben und hat nur einen Wunsch. „Die schmerzvolle Tragödie in Syrien soll endlich aufhören.“

Nach dem Freitagsgebet wurden die drei Särge auf dem Friedhof von Kobani neben den frisch ausgehobenen Gräbern aufgestellt. Verwandte nahmen die in weiße Tücher gehüllten Kinderleichen aus ihren Särgen, um sie nach islamischer Sitte ins Grab zu legen. Politiker aus der Türkei und aus dem nordsyrischen Kurdengebiet gaben ihnen das letzte Geleit.

Das Schicksal der Familie Kurdi, die in der Nacht zum Mittwoch bei Bodrum an der Ägäis ein Schlauchboot bestieg, das sie zur griechischen Insel Kos bringen sollte, ist durch das Foto von Aylan zum Symbol des Flüchtlingselends an Europas Grenzen geworden. Vor einem Jahr floh Abdullah Kurdi mit seiner Frau und seinen Söhnen aus Kobani, das damals von der Terrormiliz Islamischer Staat belagert wurde, über die Grenze in die Türkei. Zwölf Verwandte seien bei den Kämpfen gegen den IS umgekommen, sagte Abdullahs Schwiegervater Seho Sen der türkischen Zeitung „Radikal“.

In der Türkei wollten die Kurdis nur vorübergehend bleiben, doch ein Asylantrag der Familie in Kanada wurde abgelehnt, weshalb sich Abdullah für die gefährliche Bootsfahrt nach Griechenland entschied. Das eigentliche Ziel sei Deutschland gewesen, sagte Seho Sen: „Vor drei Monaten sagte meine Tochter mir, dass sie nach Deutschland wollten.“ Die Familie habe Goldschmuck versetzt, um das Geld für Schleuser auftreiben zu können.

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