Schlagwort-Archive: Deutschland

Ankara soll Europäer vor IS-Anschlägen zu Silvester gewarnt haben

Warnungen des türkischen Geheimdienstes sollen in der Silvesternacht zeitgleiche Selbstmordanschläge des Islamischen Staates (IS) in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und Großbritannien vereitelt haben. Dazu gehörten laut türkischen Medienberichten auch die mutmaßlich geplanten Gewaltaktionen in München. Deutsche Stellen und Österreich dementierten allerdings, von der Türkei gewarnt worden zu sein.

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Vor G20-Gipfel: Erdogan droht syrischen Kurden

Rund 12.000 Polizisten, Kampfflugzeuge in Alarmbereitschaft, Festnahmen mutmaßlicher Islamisten: Die Türkei will als Ausrichterin des G20-Gipfels in Antalya am kommenden Wochenende kein Risiko eingehen. Spitzenpolitiker wie US-Präsident Barack Obama, Russlands Staatsschef Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden in einem hermetisch abgeschirmten Hotelviertel am Ufer des Mittelmeers vor allem über die Syrien-Krise beraten. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan schlug vor dem Gipfel schon einmal einige inhaltliche Pflöcke ein. So drohte der türkische Präsident mit einem Einmarsch seiner Armee nach Syrien.

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Syrische Pässe beliebt wie nie

Nicht nur Schlepper verdienen am Leid der syrischen Flüchtlinge, die dem Krieg in ihrerer Heimat entrinnen wollen und auf ein neues Leben in Europa hoffen: Gefälschte oder echte syrische Pässe sind zu einer begehrten Ware auf dem Schwarzmarkt in Deutschland und anderen Ländern geworden. Auch in Bulgarien stellte die Polizei kürzlich 10.000 falsche syrische Pässe sicher. Die Dokumente werden für viel Geld an Interessenten verkauft, denn sie sind wichtig für ein erfolgreiches Asylgesuch im Westen.

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Syrische Flüchtlingsjunge Aylan wollte offenbar nach Deutschland

Abdullah Kurdi wollte der Hölle in Syrien entkommen und mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Doch am Freitag kehrte der 40-jährige in seine Heimat zurück – mit den Särgen seiner Kinder Aylan und Galip und seiner Frau Rihana. Aylan, der ertrunkene dreijährige Junge, dessen Foto um die Welt ging, wurde neben seinem Bruder und seiner Mutter in der nordsyrischen Stadt Kobani beigesetzt. Vater Abdullah ist ein gebrochener Mann. Er will in Kobani bleiben und hat nur einen Wunsch. „Die schmerzvolle Tragödie in Syrien soll endlich aufhören.“

Nach dem Freitagsgebet wurden die drei Särge auf dem Friedhof von Kobani neben den frisch ausgehobenen Gräbern aufgestellt. Verwandte nahmen die in weiße Tücher gehüllten Kinderleichen aus ihren Särgen, um sie nach islamischer Sitte ins Grab zu legen. Politiker aus der Türkei und aus dem nordsyrischen Kurdengebiet gaben ihnen das letzte Geleit.

Das Schicksal der Familie Kurdi, die in der Nacht zum Mittwoch bei Bodrum an der Ägäis ein Schlauchboot bestieg, das sie zur griechischen Insel Kos bringen sollte, ist durch das Foto von Aylan zum Symbol des Flüchtlingselends an Europas Grenzen geworden. Vor einem Jahr floh Abdullah Kurdi mit seiner Frau und seinen Söhnen aus Kobani, das damals von der Terrormiliz Islamischer Staat belagert wurde, über die Grenze in die Türkei. Zwölf Verwandte seien bei den Kämpfen gegen den IS umgekommen, sagte Abdullahs Schwiegervater Seho Sen der türkischen Zeitung „Radikal“.

In der Türkei wollten die Kurdis nur vorübergehend bleiben, doch ein Asylantrag der Familie in Kanada wurde abgelehnt, weshalb sich Abdullah für die gefährliche Bootsfahrt nach Griechenland entschied. Das eigentliche Ziel sei Deutschland gewesen, sagte Seho Sen: „Vor drei Monaten sagte meine Tochter mir, dass sie nach Deutschland wollten.“ Die Familie habe Goldschmuck versetzt, um das Geld für Schleuser auftreiben zu können.

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Ließ Erdogan seine Gegner in Deutschland ausspionieren?

Das Oberlandesgericht Koblenz entscheidet in diesen Tagen über die Eröffnung eines Prozesses gegen drei Männer, die im Auftrag des türkischen Geheimdienst diverse Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdogan in Deutschland ausspioniert haben sollen. Der Hauptbeschuldigte soll ein früherer Berater von Erdogan sein. Die Karlsruher Bundesanwaltschaft wirft den insgesamt drei Beschuldigten vor, unter anderem Kurden und Aleviten in Deutschland unter die Lupe genommen zu haben. Auch Erdogan-Gegner Fethullah Gülen stand demnach im Visier Ankaras. Laut Presseberichten versuchte die türkische Regierung, in dem Fall Druck auf die deutsche Justiz zu machen.

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Erdogan macht Wahlkampf, obwohl er eigentlich nicht darf

Er ist ständig auf Achse und kämpft um jede Stimme: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist unermüdlich durchs Land und will bei einem Auftritt in Karlsruhe an diesem Sonntag sogar die türkischen Wähler in Deutschland ansprechen. Erdogan plant nicht weniger als 35 Auftritte bis zum Tag der türkischen Parlamentswahl am 7. Juni und ist damit einer der eifrigsten Wahlkämpfer des Landes. Die Sache hat nur einen Schönheitsfehler. Eigentlich darf der 61-jährige als Staatspräsident überhaupt nicht am Wahlkampf teilnehmen.

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Armenier-Streit: Türkei steuert in die Isolation

Es dürfte ein Rekord in der internationalen Politik gewesen sein: Fast im Minutentakt attackierte die Türkei am Freitagabend die Bundesrepublik und mehrere andere wichtige Partnerländer wegen der Armenier-Frage. In Erklärungen des Außenamtes wandte sich die Regierung in Ankara gegen die Armenier-Rede von Bundespräsidet Joachim Gauck und warnte den Bundestag vor einer Annahme der geplanten Armenier-Resolution, in der der Begriff des Völkermordes vorkommt. Auch die USA, Frankreich und Russland wurden mit heftiger Kritik bedacht. Mit dem Wutausbruch manövriert sich die Türkei selbst ins Abseits.

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Türkei im Armenien-Streit: Starke Worte – aber nicht unbedingt politische Konsequenzen

Scharfer Protest, Botschafter-Abberufung, Warnung vor einem Schaden für die Beziehgungen: Nach der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zum Völkermord an den Armeniern und der erwarteten Annahme einer Bundestagsresolution an diesem Freitag ist mit einer heftigen Antwort aus Ankara zu rechnen. Zu einem großen Teil liegen die Gründe für die Aufregung und die starken Worte im türkischen Wahlkalender. Beobachter erwarten keine ernsthaften politischen Langzeitfolgen – auch bei ähnlichem Streit in der Vergangenheit legte sich die Empörung bald wieder.

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Erdogan-Kritiker: Behörden befürchten Offenlegung von IS-Kontakten durch Mordprozess

Die drei Männer zögerten keine Sekunde und eröffneten sofort das Feuer. Im März vergangenen Jahres gerieten der Berliner Benjamin Xu, der Schweizer Cendrim Ramadi und der Mazedonier Mohammed Zakiri mit ihrem Wagen in der Nähe der Stadt Nigde, 220 Kilometer südöstlich der türkischen Hauptstadt Ankara, in eine Straßenkontrolle der Polizei. Die zur Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) gehörenden Extremisten stiegen aus, warfen eine Handgranate und erschossen einen Soldaten, einen Polizisten sowie einen unbeteiligten Lastwagenfahrer.

Nun sollten die drei IS-Mitglieder an diesem Montag vor Gericht erscheinen – im ersten Mordprozess gegen IS-Dschihadisten auf türkischem Boden. Doch die Behörden verschoben den Verfahrensbeginn kurzfristig auf unbestimmte Zeit, aus Sicherheitsgründen, wie es offiziell hieß. Es ist bereits die zweite Vertagung; die Angeklagten bleiben in Untersuchungshaft. Regierungsgegner wittern einen Versuch von Justiz und Regierung, Verbindungen zwischen den türkischen Sicherheitsbehörden und den IS-Extremisten vertuschen zu wollen.

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Warum Erdogan allergisch auf einen knurrenden Hund reagiert

Mit Karikaturen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan häufiger Probleme. Kürzlich ließ er über seine Anwälte den Zeichner einer Istanbuler Oppositionszeitung wegen Beleidigung vor Gericht stellen. Aus demselben Grund bestellte Erdogans Außenministerium jetzt den deutschen Botschafter in der türkischen Hauptstadt ein: Eine Karikatur, die Erdogan als knurrenden Kettenhund darstellt und die in einem baden-württembergischen Schulbuch abgedruckt wurde, hatte den Zorn der türkischen Regierung erregt. Erdogan fühlt sich von Feinden umringt. Erst vor wenigen Tagen beklagte der 60-jährige zum wiederholten Mal eine angebliche Lügenkampagne der internationalen Presse gegen sein Land.

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