Erdogan bekommt seinen Willen: Neuwahlen in der Türkei

In der Türkei wird es voraussichtlich im November Neuwahlen geben. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu und Oppositionschef Kemal Kilicdaroglu konnten sich bei einem Treffen am Donnerstag in Ankara nicht auf die Bildung einer Großen Koalition einigen. Davutoglu sagte, besonders in der Außen- und Bildungspolitik habe es unüberbrückbare Gegensätze gegeben. „Derzeit gibt es keine Grundlage für eine Regierung“, sagte er. Neuwahlen seien die einzige Lösung.

Das Scheitern der Koalitionsgespräche ist ein politischer Sieg für Präsident Recep Tayyip Erdogan, der auf frühe Neuwahlen dringt, um seiner Partei AKP die Rückeroberung der bei der Wahl im Juni verlorenen Parlamentsmehrheit zu ermöglichen. Der regierungskritische Journalist Ogus Karamük kommentierte, Erdogan habe Davutoglu die Bildung einer Koalition verboten, weil er schnelle Neuwahlen wollen.

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