IS dringt erneut in Kobane ein – schwere Vorwürfe an die Türkei

Mehrere Dutzend Menschen – die meisten davon Frauen und Kinder – standen am frühen Donnerstagmorgen in der kurdischen Stadt Kobani in Nord-Syrien um Brot an. So etwas wie Alltag hatte sich entwickelt in Kobane: Seit dem Ende der viermonatigen Belagerung der Stadt durch den Islamischen Staat (IS) im Januar ist Kobane in der Hand der Kurdenpartei PYD mit ihrem bewaffneten Arm YPG, viele kurdische Flüchtlinge sind heimgekehrt in die Stadt. Doch der Anschein der Normalität trog. Direkt neben den Wartenden in der Botschlange explodierte eine Bombe in einem Kleinlaster – der IS meldete sich in Kobane zurück.

Die Explosion unmittelbar am Grenzübergang von Kobane zum türkischen Ort Mürsitpinar war das Signal für einen koordinierten Angriff des Islamischen Staates auf Kobane. In mehreren Teilen der Stadt griffen Truppen der Islamisten, die sich teilweise in YPG-Uniformen unerkannt nach Kobane geschlichen hatten, die kurdischen Milizionäre an. Am Vormittag explodierte eine weitere Autobombe. Die Kämpfe hielten bis zum Abend an. Gleichzeitig begann eine Prpaganda-Schlacht zwischen den syrischen Kurden und der Türkei.

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