Mannschaftsbus von Fenerbahce Istanbul beschossen

Gewalt auf dem Rasen und auf den Rängen ist an der Tagesordnung im türkischen Fußball – doch was am Samstagabend an der Schwarzmeerküste geschah, ist eine neue Dimension. Unbekannte eröffneten mit einem Jagdgewehr und zwei Pistolen das Feuer auf den Mannschaftsbus des amtierenden Meisters Fenerbahce Istanbul, als die Spieler nach einem Auswärtssieg in der Stadt Rize auf dem Weg zum Flughafen in Trabzon waren.

Die Täter hatten die Stelle des Anschlags mit einem teuflischem Hintergedanken ausgewählt. Sie zielten in jenem Moment auf den Kopf des Busfahrers, in dem das Fahrzeug über eine Brücke an einer Flussmündung am Meer rollte: Der Bus sollte offenbar führerlos gemacht werden und über die Brüstung ins Wasser stürzen. Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, der neben dem Busfahrer saß, konnte den Bus bremsen und so die Katasttropge verhindern. Fahrer Ufuk Kiran wurde mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte fanden Schrotkugeln in seiner Wange und im Mund. Lebensgefährlich sind die Verletzungen aber nicht.

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