Öcalans Appell an die PKK: Hoffnung und Zweifel

Der inhaftierte kurdische Rebellenchef Abdullah Öcalan hat die Kämpfer seiner Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) aufgerufen, den bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat endgültig einzustellen. Damit wachsen die Hoffnungen auf das Ende eines mehr als 30-jährigen Krieges. Aber es gibt Zweifel an der Umsetzbarkeit. Noch ist wenig über die Inhalte der Verhandlungen zwischen dem türkischen Staat und Öcalan bekannt. Die Kurden fordern mehr regionale und kulturelle Selbstbestimmung und mehr Sprachfreiheit, vor allem im Bildungsbereich. Auch eine Neudefinition des bisher türkisch-nationalistisch geprägten Staatsbürgerbegriffes gehört zum Forderungskatalog. Zudem wird über eine Amnestie für PKK-Mitglieder und über eine Freilassung Öcalans spekuliert. Doch zu welchen Zugeständnissen Ankara wirklich bereit sein könnte, ist unklar.

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