Vor Jahrestag der Armenier-Massaker will Türkei internationale Anerkennung des Genozids verhindern

Angriff ist die beste Verteidigung, mag sich Recep Tayyip Erdogan denken. Seit neuestem geht der türkische Präsident im Streit um eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte seines Landes in die Offensive. Kurz vor dem hundertsten Jahrestag der Armenier-Massaker im Osmanischen Reich von 1915 in diesem April setzt Erdogan auf neue Initiativen, mit der die Türkei ihre Offenheit und Gesprächsbereitschaft demonstrieren will. Ziel ist es, eine weltweite Anerkennung des Genozids zum Jahrestag zu vermeiden.

Im Mittelpunkt der türkischen Bemühungen steht Erdogans Vorschlag zur Bildung einer Historikerkommission, die den Genozid-Vorwurf untersuchen soll. Ende Januar hatte der Präsident erklärt, die Türkei werde sich dem Urteil der Experten beugen – also auch eine Einstufung der Massaker als Völkermord akzeptieren.

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