„Papst der Armen“ in Erdogans Prunkpalast

Ausgerechnet der „Papst der Armen“ ist der erste Gast im Prunkpalast von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Präsident empfängt Franziskus I. an diesem Freitag in Ankara als ersten Staatsgast in seinem nagelneuen „Weißen Palast“, der rund eine halbe Milliarde Euro gekostet hat und von der Opposition als Symbol der Großmannssucht verdammt wird.

Wie der Papst über Erdogans Palast denkt, ist nicht bekannt. Franziskus selbst wohnt in Rom in einem bescheidenen Gästehaus, ruft hochrangige Geistliche zur Bescheidenheit und Volksnähe auf und schickte den Limburger Luxus-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in die Wüste. Appelle türkischer Regierungsgegner, der Papst solle einen Besuch im „Weißen Palast“ verweigern, wurden vom Vatikan ignoriert. Doch Franziskus könnte durchaus mit „Überraschungen“ aufwarten, sagt ein Kirchenmann in der Türkei.

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