Säbelrasseln im östlichen Mittelmeer

Das Säbelrasseln war unüberhörbar. Bülent Bostanoglu, Kommandant der türkischen Marine, verkündete in den vergangenen Tagen, seine Soldaten hätten neue Einsatzregeln für das östliche Mittelmeer erhalten, um dort einer möglichen „Situation“ beim Aufeinandertreffen mit Kriegsschiffen anderer Nationen begegnen zu können. Admiral Bostanoglu musste den türkischen Journalisten, die ihn befragten, nicht erklären, welche Situation er meinte. Die Republik Zypern lässt vor den Küsten der geteilten Mittelmeerinsel nach Öl und Gas unter dem Meeresboden suchen, was nach Ansicht der Türkei die Rechte der türkischen Zyprer verletzt. Als Reaktion startete auch die Türkei in den Gewässern vor Zypern eine Ölsuche und schützt diese Aktion mit Kriegsschiffen. Zudem halte die türkische Marine ein Auge auf die Ölsuche der griechischen Zyprer, sagte der Admiral.

Die Türkei sieht durch die sich abzeichnende Zusammenarbeit der Republik Zypern mit mehreren Anrainern des östlichen Mittelmeeres ihre Interessen in der Region gefährdet. An einer Eskalation der Lage hat Ankara aber kein Interesse.

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