Konkurrenz zwischen Extremisten in Syrien: Es geht ums Geld

Im syrischen Bürgerkrieg verlieren gemäßigte Kräfte gegen extremistische Milizen immer weiter an Boden. Dabei geht es auch um wirtschaftliche Interessen der diversen Gruppen – und um viel Geld.

Während die internationale Gemeinschaft gebannt auf die Schlacht zwischen kurdischen Verbänden und dem „Islamischen Staat“ (IS) um die nordsyrische Stadt Kobane an der Grenze zur Türkei blickt, baut eine weitere extrem-islamistische Gruppe in der Nähe eines anderen Übergangs zur Türkei ihren Einfluss aus. Die zu Al Kaida gehörende Nusra-Front hat in den vergangenen Tagen in der Region Idlib nahe der türkischen Grenzprovinz Hatay die Truppen der vom Westen unterstützten „Freien Syrischen Armee“ (FSA) zurückgedrängt. Als Reaktion auf den Vormarsch griff die US-geführte Allianz in Syrien und im Irak die Nusra-Extremisten in Idlib aus der Luft aus an.

Die Nusra-Front und der IS folgen ähnlichen ideologischen Vorgaben einer extrem-sunnitischen Auslegung des Islam, sind im syrischen Bürgerkrieg aber bittere Rivalen. Der IS hatte in islamistischen Kreisen in den vergangenen Monaten mit seinem Eroberungsfeldzuges im Irak und in Syrien gepunktet. Nun versucht die Nusra-Front, ihren Einfluss im Nordwesten Syriens auszubauen.

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