Erdogans fromme Jugend: Kopftuch statt Piercing

Kopftuch statt Piercing: Zwei Entscheidungen der islamisch-konservativen Regierung in der Türkei zum äußeren Erscheinungsbild von Millionen Schülern sorgen für Streit. Per Erlass verbot die Regierung den Kindern Tattoos, Piercings und gefärbte Haare. Gleichzeitig wird es schon zehn- und elfjährigen Mädchen ab der fünften Klasse erlaubt, im Unterricht das islamische Kopftuch zu tragen. Regierungsgegner befürchten eine beschleunigte Islamisierung des Bildungssystems.

Das Thema wühlt das Land auf. Sezen Aksu, eine der bekanntesten Sängerinnen der Türkei, kritisierte die Kopftuchentscheidung vor mehreren tausend Fans bei einem Konzert in Istanbul und nahm gegenüber der Führung in Ankara um Präsident Recep Tayyip Erdogan kein Blatt vor den Mund: „Statt uns das Kopftuch aufzuzwingen, solltet ihr lieber eure Triebe im Zaum halten, ihr Hornochsen.“

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