Erdogan als türkischer Präsident im Amt – Gegner protestieren

In der Türkei hat am Donnerstag die Präsidentschaft von Recep Tayyip Erdogan begonnen – begleitet von Salutschüssen und Ehrengarde, aber auch von bitterem politischen Streit. Noch bevor Recep Tayyip Erdogan im Parlament von Ankara seinen Amtseid als 12. Staatspräsident der Türkei ablegte, gab es wütende Proteste der Opposition. Erdogan-Gegner schleuderten ein Buch mit Parlaments-Geschäftsordnung und Verfassung in Richtung des Sitzungspräsidenten.

Als erster direkt gewählter Präsident der Türkei will Erdogan so rasch wie möglich sein Projekt einer „neuen Türkei“ verwirklichen. Im Mittelpunkt stehen geplante Verfassungsänderungen zur Verankerung eines Präsidialsystems. Der frisch gewählte Chef der Regierungspartei AKP und designierte neue Ministerpräsident, Ahmet Davutoglu, will schon an diesem Freitag seine Regierung vorstellen. Laut Presseberichten werden Erdogan-Loyalisten im Kabinett darauf achten, dass Davutoglu auf der Linie des Präsidenten bleibt.

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