Erdogan siegt – aber nicht ganz so überzeugend wie erwartet

Recep Tayyip Erdogan ist ab sofort der „Sultan“ der Türkei. Die Anhänger des türkischen Ministerpräsidenten verehren ihr Idol schon länger als Erben der osmanischen Herrscher, nun haben ihn die Wähler am Sonntag zum ersten direkt gewählten Staatsoberhaupt des Landes gemacht. Doch für Erdogan war es nicht der erhofft strahlende Sieg – das Ergebnis spiegelt die Spaltung der türkischen Gesellschaft. Regierungsnahe und –kritische Medien veröffentlichten am Abend teilweise widersprüchliche Teilergebnisse der Wahl. Erdogan kam demnach auf 51 bis 53 Prozent der Stimmen, sein Hauptkonkurrent Ekmeleddin Ihsanoglu auf 38 bis 40 Prozent und Kurdenkandidat Selahattin Demirtas auf 9 Prozent. In allen Versionen blieb Erdogan weit unter den eigenen Voraussagen von bis zu 57 Prozent. Das vorläufige amtliche Endergebis wird an diesem Montag erwartet.

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