Ankara entdeckt die kurdische Realität

Für die Türkei gehörte der Widerstand gegen kurdische Autonomiebestrebungen im eigenen Land und beim Nachbarn Irak lange Zeit zu den Grundprinzipien ihrer Politik. Inzwischen hat sich das geändert – Ankara akzeptiert selbst die Möglichkeit der Entstehung eines Kurdenstaates im Nordirak. Kurdische Politiker aus dem Norden Iraks wurden vorige Woche in der türkischen Haupttadt hofiert wie Staatsgäste. Zur gleichen Zeit beriet das türkische Parlament in Ankara über einen Gesetzentwurf, der die Verhandlungen des türkischen Staates mit dem kurdischen Separatistenchef Abdullah Öcalan auf eine gesetzliche Grundlage stellen soll: Innenpolitische Überlegungen und außenpolitische Entwicklungen haben die türkische Kurdenpolitik in den vergangenen Jahren radikal verändert.

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