Nach ISIS-Erfolgen im Irak: Türkei hat „Al Kaida vor der Haustür“

Die türkische Regierung ist vom Vormarsch der radikalislamischen Gruppe ISIS im Irak überrascht worden. Die Krise in der für Ankara wirtschaftlich und politisch wichtigen Region setzt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan kurz vor der Präsidentschaftswahl unter Druck. Nur einen Tag vor der Einnahme des türkischen Konsulats im irakischen Mossul und der Geiselnahme von rund 50 Menschen durch Kämpfer der Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) hatte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu der Öffentlichkeit über Twitter versichert, alle Maßnahmen zur Sicherung der Vertretung seien getroffen worden. Doch dann konnten die ISIS-Mitglieder das Konsulat in ihre Gewalt bringen, ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

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