Erdogan gewinnt – aber die Türkei ist gespalten wie nie

Recep Tayyip Erdogan hat gewonnen, aber viel Grund zur Freude kann er nicht haben. Trotz des brutalen Vorgehens gegen die Gezi-Proteste des vergangenen Jahres, trotz der Korruptionsvorwürfe gegen die Regierung und trotz der Zugangssperren für Twitter und YouTube hat die Erdogan-Partei AKP bei den Kommunalwahlen am Sonntag ihre Position als stärkste Partei behaupten können. Die gute Wirtschaftslage und Erdogans persönliche Popularität bei vielen Türken waren maßgebliche Gründe. Das AKP-Ergebnis von 44 Prozent ist ein Vertrauensbeweis und liegt deutlich über dem Kommunalwahlergebnis von 2009. Das ist ohne Zweifel ein großer Erfolg. Doch für Triumphgeschrei gibt es im Regierungslager keinen Grund.

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