Gül distanziert sich in türkischer Korruptionsaffäre von Erdogan

Lange hat er geschwiegen, doch jetzt schickt der türkische Präsident Abdulah Gül im Korruptionsskandal unmissverständlich kritische Signale an die Adresse der Regierung von Recep Tayyip Erdogan. In einer Rede betonte Gül demonstrativ die Rolle der Gewaltenteilung und warnte vor den Folgen unkontrollierter Macht, indem er auf Hitler und Stalin verwies. Gül, ein alter Weggefährte Erdogans, positioniert sich damit als Verteidiger demokratischer Grundsätze – in einem Moment, in dem Erdogan vorgeworfen wird, den Rechtsstaat aushebeln zu wollen. Zwischen den beiden mächtigsten Politikern des Landes blitzt Rivalität auf.

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