Syrische Flüchtlinge in Istanbul: Gestrandet am Bosporus

Ein Novembertag in Istanbul. Nieselregen fällt vom grauen Himmel, es ist unangenehm kühl, doch für Mohammed und seine Familie gibt es kaum Schutz vor den Elementen. Die Syrer kauern unter dem steinernen Bogen eines römischen Aquädukts in der Innenstadt. Mohammed hat sein letztes Geld für die Busfahrt von der syrischen Grenze nach Istanbul ausgegeben. Jetzt hungern er, seine Frau und seine drei Kinder, wenn sich kein Anwohner erbarmt und ihnen ein Almosen gibt. Rund 100.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien leben auf den Straßen und in den Parks der türkischen Metropole Istanbul. Die Syrer hoffen auf Jobs für sich und ihre Familien, doch nur die wenigsten schaffen es. Hilfsorganisationen befürchten eine dramatische Verschlimmerung in den kommenden Wintermonaten. Doch die Türkei, die inzwischen rund 700.000 Syrer aufgenommen hat, ist am Ende ihrer Kapazitäten.

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