Erdogan geht auf die Kurden zu

Der türkische Ministerpräsident und der Chef der nordirakischen Kurden in trauter Eintracht, dazu ein legendärer kurdischer Sänger, der seit 37 Jahren zum ersten Mal wieder türkischen Boden betrat – türkische Politiker und Kurden haben bei einem Treffen in der kurdischen Großstadt Diyarbakir gezeigt, dass sie nach fast drei Jahrzehnten Krieg den Friedensprozess wieder ankurbeln wollen. Noch vor zehn Jahren wären alle Teilnehmer der Veranstaltung im Gefängnis gelandet, heute werden sie als Architekten einer neuen Ära gefeiert. Erdogan benutzte erstmals das Wort „Kurdistan“ und deutete eine Generalamnestie für kurdische Rebellen und Aktivisten an. Für den Premier war das historische Treffen auch eine Gelegenheit, sein ramponiertes Image als Reformer ein wenig zu reparieren und den Wahlkampf für die Kommunalwahlen im März einzuleiten.

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