Steht die Türkei vor einem „Heißen Herbst“?

Es ist ruhig geworden um den Istanbuler Gezi-Park, das Epizentrum der schweren Unruhen vom Juni. Doch Mitglieder der Protestbewegung und auch die Regierung in Ankara erwarten ein Wiederaufflammen der Proteste im September. Erste kleinere Auseinandersetzungen gab es schon. Die Regierung reagiere äußerst nervös selbst auf kleinste Protestkundgebungen, sagt der Tänzer Erdem Gündüz, der während der Istanbuler Gezi-Unruhen als „Stehender Mann“ weltberühmt wurde und der in wenigen Wochen mit dem Preis des Potsdamer Medienforums M100 ausgezeichnet wird. Die Protestbewegung sucht nach neuen Ausdrucksformen. Am Weltfriedenstag am 1. September planen Demonstranten eine Menschenkette – die Polizei deckt sich mit neuen Wasserwerfern und Tränengas-Vorräten ein.

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