Mursi und Gezi in türkischen Fußballstadien

Die neue Saison der „Süper Lig“, der höchsten Spielklasse im türkischen Fußball, hat mit rekordverdächtigem Tempo begonnen. Nicht etwa, weil besonders früh oder besonders viele Tore fielen, auch hagelte es nicht mehr gelbe oder rote Karten als sonst. Der Rekord bestand darin, dass ein von der Regierung angeordnetes Verbot politischer Meinungsäußerungen in den Stadien gleich zu Beginn der ersten Begegnung von Fans und Spielern gleichermaßen durchbrochen wurde. Das ist für Ankara äußerst peinlich: Selbst für Recep Tayyip Erdogan bleibt der Fußball unberechenbar.

 

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