Türkische Justiz nimmt Islam-Feinde ins Visier

In der Türkei geht die Justiz erneut gegen angebliche Islam-Feinde vor. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft verlangt Bewährungsstrafen von 9 bis zu 18 Monaten für den Betreiber einer beliebten Internetplattform und 39 Nutzer der Website. Die Beschuldigten sollen mit Gotteslästerungen die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten haben. Das Verfahren geht auf jenen Beschwerdeführer zurück, der auch den Prozess gegen den Pianisten Fazil Say wegen Islam-Beleidigung angestoßen hatte. Aber selbst ohne fromme Kläger ortet die türkische Justiz überall strafwürdige Übergriffe: Der Verleger und der Übersetzer eines Werkes von Guillaume Appollinaire sollen wegen Verbreitung von Pornographie in Haft kommen.

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