Neue Bosporus-Brücke sorgt schon vor ihrem Bau für Ärger

Die Sonne strahlt, die Vögel zwitschern in den Maulbeerbäumen, und die Fischerboote schaukeln im Hafen. Die Welt scheint in Ordnung zu sein in Garipce, einem beschaulichen kleinen Fischerdorf am Bosporus im Norden der hektischen türkischen Metropole Istanbul. Aber die Idylle trügt. Nur ein paar hundert Meter vom Dorf entfernt haben die Arbeiten an einem milliardenschweren Projekt begonnen, das Garipce für immer verändern wird: An diesem Mittwoch legen Staatspräsident Abdullah Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in einer Bucht in der Nähe des Dorfes offiziell den Grundstein für eine neue Autobahnbrücke über den Bosporus. In zwei Jahren soll die Hängebrücke fertig sein – umstritten ist sie schon jetzt.

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